Sonntag, 08 März 2015 19:44

Dritte verliert auswärts gegen Porzer Jugendmannschaft 2:6

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Als erste verliert Jürgen nach rund 2 Stunden nach einem schönen nicht abwehrbaren Angriff seiner jugendlichen Gegnerin.

Herbert folgt kurz darauf gegen einen noch jüngeren Schüler.

Karl gewinnt 15 Minuten später klar; es sollte der einzige Sieg bleiben.

Der Chronist blieb nicht bis zum Ende; deshalb hier nur die Ergebnisse:

Detlef und Michael remis. Die übrigen verlieren.

Dennoch können wir uns im Mittelfeld der Tabelle halten.

Sonntag, 22 Februar 2015 18:51

Na sowas, ein Bericht auf der Homepage...

geschrieben von

Die Frage wird sich schon manch einer gestellt haben. Keine Sorge... die Berichterstattung wurde nicht eingestellt. Es werden wieder mehr News kommen! Nur vorübergehend fehlt mir die Zeit.

In den vier bereits absolvierten Runden der Vereinsmeisterschaft gab es eine Menge Highlights- und an der Tabellenspitze stehen zwei der „erweiterten“ Favoriten, während einige der Topgesetzten bereits einen Höllenritt durchlaufen mussten.

So setzte es für Jürgen (Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag nachträglich!) in den Runden 2 und 3 eine niederschmetternde Doppel-Null. Erst wurde er von Ralf in einem wilden Handgemenge blitzsauber ausgekontert, dann trollte ihn ChriVi mit  1.g4?! und baute seine 100%-Bilanz mit dieser genialen Eröffnung aus. Ralf besiegte in Runde 3 auch noch Nico und übernahm erstmal die Tabellenführung mit 3/3, doch dann kam in Runde 4 das Unheil in Form von ChriVi über ihn. In schwieriger Stellung rettete Ralf sich nervenstark durch die Zeitnot und hätte das Remis sicher haben sollen, doch ausgerechnet als wieder Ruhe eingekehrt war, stellte er die Partie einzügig ein. Ein weiteres Drama fabrizierten Sebastian und Gunnar in Runde 3, als letztgenannter sich Matt setzen ließ anstatt es selber zu tun! Das zähe Ringen zwischen Nico und Hacki in Runde 4 hatte es auch in sich, als sie nach vielen Irrungen und Wirrungen bis 0:30 Uhr ein kompliziertes Bauernendspiel übten, das Remis endete.

Mit 3,5 Punkten führen ChriVi und Sebastian, der in Runde 4 Shary verprügelte, das Feld an. In Runde 5 kommt es zum direkten Aufeinandertreffen. Gunnar und Ralf folgen mit jeweils 3 Zählern.

Der Abstiegskampf ist ein komplexes Thema für sich, zu dem man ähnlich viel schreiben könnte. Doch halten wir hier lediglich folgenden interessanten Fakt fest: derzeit teilen sich gleich FÜNF Spieler den letzten Platz mit je 1 Punkt! In der Gruppe B haben derzeit die Favoriten Detlef und Menne die beste Ausgangsposition, die sie in Runde 4 mit einem Großmeisterremis festigten.

Gruppe A / Gruppe B

Frohe Kunde gibt es übrigens an diesem schönen Sonntag von unseren Mannschaften: die Erste landete einen immens wichtigen 6:2-Kantersieg gegen Godesberg, um sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Im Doppel-Heimspiel fertigte zudem die Vierte die Gäste aus Pulheim mit 5,5:0,5 ab!

Sonntag, 08 Februar 2015 18:22

Dritte gewinnt erstmals in dieser Saison

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6:2!

Heute konnten wir gegen Dormagen die volle Punktzahl einfahren und uns hoffentlich im Mittelfeld der Tabelle dauerhaft etablieren.

Unser Gegner trat nur mit 6 Spielern an. Detlef und Armin gewannen somit kampflos. Recht schnell stand es nach Siegen von Herbert und Willi 4:0. Michael zögere nicht lange und macht mit ein einem Remisangebot, welches sein Gegner annahm, Sack zu. Die verbliebenen Spieler konnten somit entspannt ihre Partien weiterspielen. Karl gewann souverän. Ersatzmann Rolf hielt sich wacker, hatte aber gegen seinen unterbewerteten Gegner keine Chance. Gegen seine sonstige Gewohnheit spielte Jürgen am längsten. Er erreichte nach vier Stunden mit Springer und König gegen Springer und zwei Bauern mühsam ein Remis.

Das Ergebnis macht Mut und gibt der Mannschaft Auftrieb.

Montag, 19 Januar 2015 11:26

Entspannter Heimsieg für die 2. Mannschaft

geschrieben von

Für die Zweite lief es heute gegen Bergische SF II sehr gut.

Michael W. sprang als Ersatzmann ein und spielte einen Alapin-Sizilianer. Die Raumvorteile, die er sich in der Eröffnung heraus gespielt hatte, boten jedoch aufgrund eines frühen Damenabtauschs nicht genug Stoff für einen effektiven Königsangriff - Remis.

Nussi probierte in seiner englischen Eröffnung mit b4 und Lb2 ein wenig was neues aus. Letztlich konnten aber beide Seiten keinen gefährlichen Angriff initiieren und man einigte sich auf Remis.

Mein Gegner rochierte mit Weiß in einer sizilianischen Partie kurz. Ich wollte ihn am Damenflügel befummeln, wurde aber ausgebremst, als mein Gegner den Abtausch des Drachenläufers erzwingen konnte. Die Abwicklung lief nicht zu meinen Gunsten und plötzlich hatte mein Gegenüber einen gefährlichen Königsangriff. Die taktischen Drohungen ließen sich jedoch alle irgendwie abwehren. Als ich selber fest entschlossen war, eine Qualität für 1-2 Bauern und einer wieder befreiteren, aktiveren Stellung zu opfern, kam er mir zuvor und opferte seinerseits eine Qualle für einen Bauern. Letztlich blieb der weiße Angriff jedoch stecken. Er hätte noch einen Bauern gewinnen können, woraufhin ich jedoch den Damenabtausch erzwungen hätte. Da es an den anderen Brettern gut für uns aussah, bot ich remis und mein Gegner willigte einen Zug später ein.

Bajram spielte, ohne lange zu überlegen, eine hoch taktische Partie, bei der wohl keiner außer ihm durchgeblickt hat - classical Bajram möchte man nach nur einer halben Saison schon sagen. Er zerhaute die Stellung seines Gegners in nicht wirklich ineinandergreifende Einzelteile. Zwischenzeitlich hatte er einen Springer auf g2 unvertreibbar vor dem gengerischen König auf g1 installiert. Nach einer Abtauschphase, die dem gegnerischen König Sicherheit brachte, war das Material zwar relativ ausgeglichen (ich weiß nicht mehr, ob Bajram einen Mehrbauern hatte). Es verblieb jedoch ein Turmendspiel, bei dem Bajram die verstreuten weißen Bauern locker abpflücken und gewinnen konnte.

Willi legte wieder lange Zeit einen solide vorgetragenen königsindischen Angriff hin und schien ein vorteilhaftes Endspiel erlangt zu haben, bei dem mind. das remis sicher gewesen wäre. Aber ihm unterlief bei einem Zug ein Denkfehler und er musste in der Folge die Waffen strecken.

Sebastian spielte einen letztlich souveränen Sieg heraus. Nach Absolvierung seiner Leib- und Magen-Eröffnung Sizlianisch, in der sein Gegner kurz rochierte, sah die Stellung auf den ersten Blick relativ ausgeglichen aus, Sebastians Postion war jedoch flexibler und bot mehr Möglichkeiten, die er in beeindruckender Manier nutzte und damit den nächsten Punkt holte.

Shari tat sich im Turmendspiel mit je 2 Randbauern auf dem Königsflügel schwarzen Freibauern auf h- und d-Linie lange schwer damit, seine in einem starken Mittelspiel mittels eines Opfers herausgespielten Vorteile in einen Sieg umzumünzen, fand schließlich jedoch den richtigen Weg.

Patricks stylische rote Schuhe ließen keinen Zweifel daran, dass er heute angetreten war, um zu gewinnen. Er spielte eine interessante Partie, bei der lange Zeit nur wenig Material getauscht wurde, sodass an allen Ecken und Enden des Feldes etwas los war. Er schaffte es dabei früh, mehr Felder zu kontrollieren und zu bedrohen als sein Gegner. Einen Bauern hatte er schon früh gewonnen. Der Rest war Technik.

Endstand: 5,5 : 2,5. Heute konnten besonders die Spitzenbretter überzeugen, ohne dass irgendjemand enttäuscht hätte. Eine zur Halbzeit erfreulich verlaufende Saison.

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