Sonntag, 22 März 2015 18:42

Zweite siegt sich zum Klassenerhalt

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Entscheidendes Auswärtsspiel bei den Schachfreunden von Ford in Köln, wir werden Opfer des Kölner Baustellenterrors, Vollsperrung der A1, Verspätungen über Verspätungen - wie läuft ein Kampf, der so anfängt? Na klar - souverän 5,5:2,5!

...gut, das mit dem "souverän" ist vielleicht etwas übertrieben, aber eigentlich sah nach ner guten Stunde keine unserer Stellungen wirklich schlecht aus. Hier ne Mehrfigur, dort einige überzeugend-angenehme Druckstellungen, und außerdem führten wir dank Tommys Sieg in Rekordzeit - Nettospielzeit eine gute Stunde? - schon 1:0. Zwei Partien gingen recht zügig und etwas unglücklich verloren, dafür legten Shari und Willi umgehend zwei weitere Siege drauf. Christian "Magnus Carlsen" gewann etwas später sein drittes Endspiel der Saison. Sebastian durfte dann mit dem 5:2 den Klassenerhalt festmachen - nachdem er bereits im frühen Mittelspiel eine Figur gewonnen hatte, konterte der Gegner mit einem scharfen Angriff auf den weißen König, der sich am Damenflügel versteckt hatte. Bei knapper Zeit wurde aus der Mehrfigur "2 Figuren für nen Turm", dafür konnte Sebastian aber den Damenflügel dicht machen, die Herrschaft im Zentrum übernehmen und zu einem eigenen Mattangriff ansetzen, der nur noch von der gegnerischen Aufgabe unterbrochen wurde. Simon hatte dann angesichts des gewonnen Mannschaftskampfs keine Lust mehr, seine vielleicht etwas bessere Stellung bis zum Ende durchzukneten, und machte mit dem Remis noch einen halben Punkt fest.

Damit stehen einen Spieltag vor Schluss acht Punkte auf dem Konto, verbunden mit der Gewissheit, dass da auch rechnerisch nichts mehr anbrennen kann - die Zweite wird auch nächstes Jahr in der Bezirksliga West mitspielen! Damit können wir beruhigt am letzten Spieltag den ungeschlagenen Tabellenführer aus Dormagen empfangen.

Freitag, 20 März 2015 11:50

Und der Gewinner ist... nicht Nico??

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Die Vereinsmeisterschaft 2015 ging gestern Abend zu Ende und sämtliche Entscheidungen sind gefallen, ohne dass Stichkämpfe nötig wurden. Ein Fakt mit Seltenheitswert bei einem 7-rundigen Turnier. Es gab einen souveränen Sieger, der seiner Sammlung einen fehlenden Titel hinzufügte, diverse handfeste Überraschungen und eine gerissene Serie, die zu den eindrucksvollsten der Vereinsgeschichte gehört.

Chrivi der Große hatte einfach einen Lauf in diesem Turnier. Das Konzept mit nie gespielten, zufällig ausgewürfelten Eröffnungen verwirrte seine Gegner mehr als ihn selbst und ging voll auf. Bereits vor der letzten Runde hatte er einen Punkt Vorsprung vor dem letzten verbliebenen Verfolger Sebastian. Der erwischte gestern einen rabenschwarzen Tag und betrieb schon in der Eröffnung Selbstzerstörung mit Turmeinsteller und Verzweiflungsopfern. Somit konnte sich Chrivi entspannt zurücklehnen, selbst als am Ende einer spannenden Sweschnikow-Partie gegen Nico noch mal ein paar kritische Momente zu überstehen waren. Es wurde dann aber doch ein Remis, so dass er mit 6 Zählern und einem Punkt Vorsprung das Turnier gewann. Herzlichen self-Glückwunsch!

Das bedeutete gleichzeitig das Ende einer Ära! Von 2009 bis 2014 hatte Nico die Vereinsmeisterschaft unglaubliche sechs Male in Folge im Abo gewonnen. Nie zuvor jedoch die Stadtmeisterschaft. In dieser Saison nun hat er sich endlich den ersten Stadtmeistertitel geholt, aber das ging dann wohl auf Kosten der Vereinsmeisterschaft. Auch ein schöner Turnierschach-Fun-Fact...

Ralf krönte sein starkes Turnier, in dem er unter anderem Jürgen, Nico und Gunnar (!!!) - man nennt sie auch „die drei Ausrufezeichen“ besiegte, und damit deren Turnier ruinierte, mit einem Schlussrundensieg gegen Horst und holte sich den alleinigen zweiten Platz mit 5 Punkten. Mit je 4,5 Zählern teilen sich Sebastian und sein gestriger Gegner Thomas den dritten Platz.

Der Abstiegskampf versprach bis zum Schluss Spannung, doch am Ende erwischte es die beiden Spieler, die bei diesem Turnier völlig außer Form waren und als einzige sieglos blieben. Chancen gab es in ihren sieben Partien zwar genug, doch auch katastrophaler Übersehen und Fehlentscheidungen, wie sie gestern selbstkritisch anmerkten. So hätte etwa Stefan in Runde 6 seine Gewinnstellung gegen den kriselnden Jürgen nie und nimmer wegschmeißen dürfen. In Runde 7 hätte er trotzdem mit einem Sieg noch in den Stichkampf einziehen können, doch gegen Patrick ging er chancenlos ein, hatte dabei sogar „einen Bauern weniger ohne es zu merken“! Er darf im nächsten Jahr gemeinsam mit Tommy versuchen, die B-Gruppe aufzumischen und dort Selbstvertrauen zu tanken.

Beeindruckend ist die Leistung des „Seniors der A-Gruppe“, Armin, der bereits letztes Jahr, aber auch diesmal als Abstiegskandidat Nummer 1 gehandelt wurde, aber davon ungerührt beide Male cool die Klasse hielt. Dabei spielte er phasenweise richtig gutes Schach. So soll zum Beispiel nicht verschwiegen werden, dass er in Runde 2 den Turniersieger mit phantastischen Zügen um ein Haar an den Rand einer Niederlage gebracht hätte, bevor er die Partie einzügig einstellte.

Nachdem es im letzten Jahr mit dem direkten Wiederaufstieg für Detlef nichts wurde, lief es diesmal deutlich besser, um genau zu sein wie am Schnürchen. Bereits vor der Schlussrunde stand er als erster Aufsteiger fest! Um den zweiten Platz kam es hingegen zu einem echten Endspiel: Menne, als DWZ-Favorit gestartet, peilte die direkte Rückkehr in die A-Gruppe an. Herbert sorgte wie so oft in der Vereinsmeisterschaft mit risikofreudigem und kreativem Angriffsschach für Furore. Menne hielt diesem Druck nicht stand und übersah in schwieriger Stellung ein einzügiges Matt! Damit wurde er von seinem Gegner auf der Zielgeraden überholt und Herbert versucht im nächsten Jahr sein Glück eine Liga höher.

An alle, die einen Grund zum Feiern haben hier nochmal: Herzlichen Glückwunsch!

Endstand Gruppe A

Endstand Gruppe B

Donnerstag, 12 März 2015 11:13

Ein erster Artikel zum Jubiläum

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Der Kölner Stadt-Anzeiger hat am Dienstag einen Beitrag zur Geschichte unseres Vereins und den kommenden Jubiläumsaktivitäten veröffentlicht. Diese erste von hoffentlich vielen Reaktionen der Medien auf die Feier unseres 50jähriges Bestehen möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

(Ein Klick auf das Bild öffnet den Artikel als PDF-Datei!)

Zeitungsartikel im Kölner-Stadt-Anzeiger

Sonntag, 08 März 2015 23:22

Zweite verliert Derby gegen Erftstadt

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Grippewelle, Terminkollisionen - die Zweite hatte gegen Erftstadt heute in einem knappen Match Pech. Das 3,5:4,5 kommt zum ganz falschen Zeitpunkt und macht den Abstiegskampf für uns noch einmal spannend.

Es fing schon damit nicht gut an, dass Brett 4 krankheitsbedingt freiblieb. Patrick war ebenfalls schwer angeschlagen, konnte aber spielen und holte ein frühes Remis. Es schien ansonsten zunächst ganz gut zu laufen, als Sebastian und Tommy wenig später zwei Siege holten, ersteren unter freundlicher Mithilfe des Erftstädters, der sich veropferte - ein Opfer bei Nussi ging jedoch ebenfalls nach hinten los. Shari und unser Ersatzmann Christian aus der vierten Mannschaft holten zwei Remis, Christian hätte gegen einen etwa 500 Punkte stärkeren Gegner vielleicht sogar gewinnen können. Da Menne sein schwieriges Turmendspiel und Nussi seine veropferte Stellung nicht halten konnten, konnten wir die Führung aber nicht über die Zeit retten.

Zeitgleich holten Pulheim und Ford Siege, sodass wir wieder in Reichweite der Abstiegsränge sind. Der nächste Mannschaftskampf gegen Ford wird ganz wichtig.

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