Freitag, 03 April 2015 14:58

Morgen kommt das Osterhuhn

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Nachdem es in den Turnieren mit langer Bedenkzeit nicht mehr läuft, hat Gunnar eine neue Spezialdisziplin entdeckt: Blitz! Nach seinem Sieg im Neujahrsturnier hat er nun auch die Ostereierschlacht für sich entschieden. Mit 11 Eiern lag er knapp vor Jürgen mit 10,5 und Chrivi mit 10. Aufgrund eines kleinen Berechnungsfehlers bei der Siegerehrung hätten die Top 3 aber um ein Haar gar keine Eier bekommen. Cool

In Abwesenheit vom "Dominator 2000" Nico erwischte Chrivi den besten Start mit beharrlichem 1.g4-Generve, doch nach einer deftigen Doppel-Null gegen Hacki und Jürgen schien er aus dem Rennen. Die beiden genannten führten dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen an der Tabellenspitze, bis Jürgen in Wolle seinen Meister fand und Thomas ein fataler Unterschätzungs-Fehler unterlief mit dem Resultat "Oh nein mein Ei (bzw. meine Dame) Is-Fort...". So fand sich Chrivi gemeinsam mit Gunnar zurück an der Spitze. Doch dann endete das 1.g4-Märchen gegen Mr. Verleumder-Erzkonkurrent, der darüber hinaus in diesem Turnier die neue Pfuschmethode "Scheinzüge" einführte, mit einem sehr hübschen Dameneinsteller, wonach Gunnar sich die alleinige Führung nicht mehr nehmen ließ.

Für die Blitzmeisterschaft bedeutet dies: Gunnar und Jürgen liefern sich einen engen Zweikampf mit je zwei Turniersiegen, der viel Spannung für das letzte Turnier verspricht. Alle anderen haben mit der Titelvergabe nix mehr zu tun.

Kreuztabelle Ostereierblitz

Theo-Wirtz-Wertung (etwas aktueller als zuvor)

Sonntag, 22 März 2015 18:42

Zweite siegt sich zum Klassenerhalt

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Entscheidendes Auswärtsspiel bei den Schachfreunden von Ford in Köln, wir werden Opfer des Kölner Baustellenterrors, Vollsperrung der A1, Verspätungen über Verspätungen - wie läuft ein Kampf, der so anfängt? Na klar - souverän 5,5:2,5!

...gut, das mit dem "souverän" ist vielleicht etwas übertrieben, aber eigentlich sah nach ner guten Stunde keine unserer Stellungen wirklich schlecht aus. Hier ne Mehrfigur, dort einige überzeugend-angenehme Druckstellungen, und außerdem führten wir dank Tommys Sieg in Rekordzeit - Nettospielzeit eine gute Stunde? - schon 1:0. Zwei Partien gingen recht zügig und etwas unglücklich verloren, dafür legten Shari und Willi umgehend zwei weitere Siege drauf. Christian "Magnus Carlsen" gewann etwas später sein drittes Endspiel der Saison. Sebastian durfte dann mit dem 5:2 den Klassenerhalt festmachen - nachdem er bereits im frühen Mittelspiel eine Figur gewonnen hatte, konterte der Gegner mit einem scharfen Angriff auf den weißen König, der sich am Damenflügel versteckt hatte. Bei knapper Zeit wurde aus der Mehrfigur "2 Figuren für nen Turm", dafür konnte Sebastian aber den Damenflügel dicht machen, die Herrschaft im Zentrum übernehmen und zu einem eigenen Mattangriff ansetzen, der nur noch von der gegnerischen Aufgabe unterbrochen wurde. Simon hatte dann angesichts des gewonnen Mannschaftskampfs keine Lust mehr, seine vielleicht etwas bessere Stellung bis zum Ende durchzukneten, und machte mit dem Remis noch einen halben Punkt fest.

Damit stehen einen Spieltag vor Schluss acht Punkte auf dem Konto, verbunden mit der Gewissheit, dass da auch rechnerisch nichts mehr anbrennen kann - die Zweite wird auch nächstes Jahr in der Bezirksliga West mitspielen! Damit können wir beruhigt am letzten Spieltag den ungeschlagenen Tabellenführer aus Dormagen empfangen.

Freitag, 20 März 2015 11:50

Und der Gewinner ist... nicht Nico??

geschrieben von

Die Vereinsmeisterschaft 2015 ging gestern Abend zu Ende und sämtliche Entscheidungen sind gefallen, ohne dass Stichkämpfe nötig wurden. Ein Fakt mit Seltenheitswert bei einem 7-rundigen Turnier. Es gab einen souveränen Sieger, der seiner Sammlung einen fehlenden Titel hinzufügte, diverse handfeste Überraschungen und eine gerissene Serie, die zu den eindrucksvollsten der Vereinsgeschichte gehört.

Chrivi der Große hatte einfach einen Lauf in diesem Turnier. Das Konzept mit nie gespielten, zufällig ausgewürfelten Eröffnungen verwirrte seine Gegner mehr als ihn selbst und ging voll auf. Bereits vor der letzten Runde hatte er einen Punkt Vorsprung vor dem letzten verbliebenen Verfolger Sebastian. Der erwischte gestern einen rabenschwarzen Tag und betrieb schon in der Eröffnung Selbstzerstörung mit Turmeinsteller und Verzweiflungsopfern. Somit konnte sich Chrivi entspannt zurücklehnen, selbst als am Ende einer spannenden Sweschnikow-Partie gegen Nico noch mal ein paar kritische Momente zu überstehen waren. Es wurde dann aber doch ein Remis, so dass er mit 6 Zählern und einem Punkt Vorsprung das Turnier gewann. Herzlichen self-Glückwunsch!

Das bedeutete gleichzeitig das Ende einer Ära! Von 2009 bis 2014 hatte Nico die Vereinsmeisterschaft unglaubliche sechs Male in Folge im Abo gewonnen. Nie zuvor jedoch die Stadtmeisterschaft. In dieser Saison nun hat er sich endlich den ersten Stadtmeistertitel geholt, aber das ging dann wohl auf Kosten der Vereinsmeisterschaft. Auch ein schöner Turnierschach-Fun-Fact...

Ralf krönte sein starkes Turnier, in dem er unter anderem Jürgen, Nico und Gunnar (!!!) - man nennt sie auch „die drei Ausrufezeichen“ besiegte, und damit deren Turnier ruinierte, mit einem Schlussrundensieg gegen Horst und holte sich den alleinigen zweiten Platz mit 5 Punkten. Mit je 4,5 Zählern teilen sich Sebastian und sein gestriger Gegner Thomas den dritten Platz.

Der Abstiegskampf versprach bis zum Schluss Spannung, doch am Ende erwischte es die beiden Spieler, die bei diesem Turnier völlig außer Form waren und als einzige sieglos blieben. Chancen gab es in ihren sieben Partien zwar genug, doch auch katastrophaler Übersehen und Fehlentscheidungen, wie sie gestern selbstkritisch anmerkten. So hätte etwa Stefan in Runde 6 seine Gewinnstellung gegen den kriselnden Jürgen nie und nimmer wegschmeißen dürfen. In Runde 7 hätte er trotzdem mit einem Sieg noch in den Stichkampf einziehen können, doch gegen Patrick ging er chancenlos ein, hatte dabei sogar „einen Bauern weniger ohne es zu merken“! Er darf im nächsten Jahr gemeinsam mit Tommy versuchen, die B-Gruppe aufzumischen und dort Selbstvertrauen zu tanken.

Beeindruckend ist die Leistung des „Seniors der A-Gruppe“, Armin, der bereits letztes Jahr, aber auch diesmal als Abstiegskandidat Nummer 1 gehandelt wurde, aber davon ungerührt beide Male cool die Klasse hielt. Dabei spielte er phasenweise richtig gutes Schach. So soll zum Beispiel nicht verschwiegen werden, dass er in Runde 2 den Turniersieger mit phantastischen Zügen um ein Haar an den Rand einer Niederlage gebracht hätte, bevor er die Partie einzügig einstellte.

Nachdem es im letzten Jahr mit dem direkten Wiederaufstieg für Detlef nichts wurde, lief es diesmal deutlich besser, um genau zu sein wie am Schnürchen. Bereits vor der Schlussrunde stand er als erster Aufsteiger fest! Um den zweiten Platz kam es hingegen zu einem echten Endspiel: Menne, als DWZ-Favorit gestartet, peilte die direkte Rückkehr in die A-Gruppe an. Herbert sorgte wie so oft in der Vereinsmeisterschaft mit risikofreudigem und kreativem Angriffsschach für Furore. Menne hielt diesem Druck nicht stand und übersah in schwieriger Stellung ein einzügiges Matt! Damit wurde er von seinem Gegner auf der Zielgeraden überholt und Herbert versucht im nächsten Jahr sein Glück eine Liga höher.

An alle, die einen Grund zum Feiern haben hier nochmal: Herzlichen Glückwunsch!

Endstand Gruppe A

Endstand Gruppe B

Donnerstag, 12 März 2015 11:13

Ein erster Artikel zum Jubiläum

geschrieben von

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat am Dienstag einen Beitrag zur Geschichte unseres Vereins und den kommenden Jubiläumsaktivitäten veröffentlicht. Diese erste von hoffentlich vielen Reaktionen der Medien auf die Feier unseres 50jähriges Bestehen möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

(Ein Klick auf das Bild öffnet den Artikel als PDF-Datei!)

Zeitungsartikel im Kölner-Stadt-Anzeiger

Seite 12 von 82

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