Samstag, 12 August 2017 19:55

Turm-Open Tag 2 - FM Buscher gibt Remis ab

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In Runde 2 gaben sich an den ersten fünf Brettern die Favoriten keine Blöße. Wieder war es Robert Herzwurm, der in dieser Reihe als erstes ausscherte, oder anders herum betrachtet war es Sandra Lobe, die an ihre starken Vorstellungen anknüpfte. Dieses Duell endete nach spannendem Verlauf Remis.

Runde 3 brachte sehr absonderliche Paarungen, eine Marotte des beschleunigten Modus, der vor der Auslosung dieser Runde abgeschaltet wurde. Da herrschte an zahlreichen Brettern extremer Wertungsunterschied, 2100er bekamen es mit 1400ern zu tun. Da führte zu sehr wenigen Remisen und vielen klaren Angelegenheiten. Am Spitzenbrett immerhin ging es ans Eingemachte. Wie schon am Vorabend knetete FM Buscher ein Turmendspiel, doch diesmal bewies sein Gegner die nötige Zähigkeit und hielt trotz Minusbauern den Laden zusammen. Das erste Unentschieden der Runde ausgerechnet an Brett 1, wo Pascal Berkle den Turnierfavoriten ausbremste.

Jürgen Neubauer ist bekannt für seine inkorrekten Pläne, unglaublichen Fallen und mirakulösen Pfuschs. Die Wahrscheinlichkeit, damit in den Highlights des Euskirchener Opens aufzutauchen, ist ziemlich groß. Da ist also eine Stellung, in der eigentlich nichts los ist. Dann fängt er auf unerklärliche Weise an, einen Bauern nach dem anderen einzustellen. Der Gegner darf einen seiner verbundenen Freibauern einfach mal so in eine Dame umwandeln. Und steht dennoch auf einen Schlag hoffnungslos in einem Mattnetz verwickelt, welches sich nur unter Rückgabe des ganzen Materials plus Zinsen auflösen lässt. Wildwestschach am Tor zur Eifel in Runde 3, kann man sich mal als Partie des Tages geben und drüber schmunzeln:

Hier geht’s zu allen Ergebnissen

Samstag, 12 August 2017 11:11

Das Schach-Highlight des Sommers läuft...

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Das Turm-Open 2017 hat am Freitagabend mit exakt 50 Teilnehmern begonnen. Das ist nicht nur eine runde, sondern auch sehr erfreuliche Zahl, denn das sind immerhin mehr als doppelt so viele Spieler wie noch im Vorjahr. Neben vielen bekannten Gesichtern fanden sich auch zwei Titelträger ein, dies sind Topfavorit FM Michael Buscher von DJK Aufwärts Aachen und der erst 15jährige FM Fatih Baltic, SG Bochum. Kurzfristig quetschte sich noch Pawel Grabowski vom Godesberger SK als starker Konkurrent auf Rang zwei der Setzliste. Dahinter stehen dann schon die Euskirchener als Geheimfavoriten in Lauerstellung.

Für die Topgesetzten gestaltete sich die erste Runde gar nicht mal sooo einfach. Michael Buscher konnte die zähe Gegenwehr seines Gegners erst im Turmendspiel brechen. An Tisch 2 musste man sich sogar eine Zeitlang sorgen um den Favoriten machen. Letztlich gab es den ersten Ausreißer aber erst an Brett 5, wo Robert Herzwurm einen eher uninspirierten Stonewall lieber schnell ins Remis abdriften ließ.

Die schönheitspreisverdächtige Partie der 1. Runde lieferte hingegen Sandra Lobe ab, die für den einzigen echten Favoritensturz sorgte. In einer Schlussphase mit knapper Bedenkzeit behielt sie die Nerven und fegte ihren 2000er-Gegner dann förmlich vom Brett:

Sehr erfreulich ist, dass in diesem Jahr viele Kinder und Jugendliche mitspielen. Die verbissenen Duelle Alt gegen Jung sind immer wieder sehr faszinierend zu beobachten.

Die mit weitem Abstand längste Partie des Abends war ein gegenseitiges Quälen, das gefühlt auch mal in die Nähe der 50-Züge-Regel kam. Über Stunden suchte Kay Grothues-Lay mit einer Dame und einem Läufer gegen die Festung (Turm, Läufer und Springer) seines Gegners Thomas Vehmeyer nach einem Matt oder zumindest einem Gewinn. Dann geschah das Unvermeidliche: die Dame wurde gegen den Turm eingestellt. Nun übte Weiß Rache und begann seinerseits den Gegner mit endlosem Figurengeschiebe zu quälen. Die Quintessenz des ganzen kräftezehrenden Dramas war, dass Weiß mit seinem Randbauern bei falschfarbigem Läufer nicht gewinnen konnte. Mit ein wenig Galgenhumor beendeten die Kontrahenten diese epische Schlacht um kurz vor halb zwölf.

Paarungen und Tabellen gibt es auf unserer Ergebnisseite. Diese wird nach jeder Runde aktualisiert.

Mittwoch, 05 Juli 2017 09:09

Robert Herzwurm für 16 Jahre Vorstandsarbeit geehrt

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19511575 1989752137924945 931715695895089325 nRobert Herzwurm stand 16 Jahre an der Spitze des Schachklubs, bevor er im vergangenen Jahr aus beruflichen Gründen den Vorsitz an Gunnar Weißhuhn übergab. Die diesjährige Jahreshauptversammlung im Vereinslokal „Zur Tant Seef“ nutzte Weißhuhn, um sich gebührend für die geleistete Arbeit zu bedanken.

„Weil Du jetzt schon einige Jahre in Münster arbeitest und nur selten zu den Vereinsabenden kommen kannst, merkten viele Mitglieder nicht, dass Du da bist. Aber Du hast die Arbeit des Vorsitzenden zuverlässig erledigt und mir einen soliden geführten und gut aufgestellten Klub übergeben“, würdigte Weißhuhn seinen Vorgänger. Zum Dank gab es eine CD mit dem führenden Schach Analyse- und Trainingsprogramm und einen Gutschein für Sportbekleidung – schließlich ist der Marathonlauf die zweite große Leidenschaft Herzwurms.

Inhaltlich stand die Debatte um die Jugendarbeit im Fokus der Diskussionen. Jugendwart Sebastian Reckers zeigte sich besorgt, dass im letzten Jahr die Beteiligung am Jugendtraining (jeden Donnerstag ab 17:30 im Vereinslokal zur Tant Seef) stark zurückgegangen war. Mit einer seit Anfang des Jahres bestehenden Kooperation mit der Jugendvilla, wo einmal im Monat ein Schachtraining angeboten wird, will Reckers neue Zielgruppen erschließen. Zudem soll eine Zusammenarbeit mit den Schulen angestrebt werden. Ralf Blumenthal, 2. Vorsitzender des Vereins, versprach, bis zum Herbst die Schulleiter der weiterführenden Schulen zu kontaktieren und sich als Ansprechpartner anzubieten. Ein weiterer Vorschlag war, schon im Primar-Bereich im Rahmen der offenen Ganztagsschule Schach-AGs anzubieten. Interessierte GanztagsschulleiterInnen können sich gerne an Blumenthal wenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Daneben stand die Siegerehrung der Turniere des 1. Halbjahres an: Vereinsmeister wurde Christian Viganske. Den Pokal gewann Gunnar Weißhuhn und Nico Vandenbergen sicherte sich die Blitz- und die Gesamtwertung aller Turniere, den Theo-Wirtz-Pokal.

Freitag, 19 Mai 2017 09:54

Finale von Vereinsmeisterschaft und Vereinspokal

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Am gestrigen Donnerstag ging die Vereinsmeisterschaft mit dem letzten Spieltag zu Ende. ChriVi lag vor der Runde einen halben Zähler vor Nico. Es musste also noch ein Sieg her, wobei mit Horst der wohl unberechenbarste Gegner wartete. Dieser setzte alles auf Königsangriff und opferte dafür eine Qualität, ohne mit der Wimper zu zucken. Dem Angriff fehlte es aber etwas an Durchschlagskraft, Schwarz musste „nur“ abwarten und aufpassen, nicht seine passiv stehende Dame einzustellen. Nach ein paar forcierten Abtäuschen fiel Weiß nichts mehr ein und ChriVi durfte sich über seinen zweiten Vereinsmeister-Titel freuen! Nico hatte gegen Eschi volles Risiko gespielt und ebenfalls geopfert, stand zwischenzeitlich sehr verdächtig, doch steuerte die Partie in den Remishafen, als bereits klar war, dass selbst ein Sieg nicht mehr für Platz 1 reichen würde. Seinem Gegner muss man ein starkes Turnier bescheinigen, in dem er neben Nico auch Hacki und (als einziger) dem Turniersieger einen halben Punkt abnahm. Nico behielt Platz 2, den dritten Platz sicherte sich Gunnar mit einem Sieg gegen Ralf.

Im Abstiegskampf schaute alles auf die Partie von Sebastian gegen Detlef. Der musste unbedingt gewinnen um noch einen Abstiegs-Stichkampf zu erzwingen, in dem bis zu vier Spieler hätten involviert sein können. Doch Sebastian setzte sich nach nervöser Anfangsphase letztlich dann doch noch souverän durch. Somit stand Detlef als zweiter Absteiger neben Herbert fest, der in diesem Jahr mit 0 Punkten in der A-Gruppe Lehrgeld zahlen musste.

In Gruppe B war schon vor der letzten Runde alles entschieden: Stefan und Willi marschierten beide wie auf Wolken durchs Turnier und standen als Aufsteiger fest. Doch beide wollten in der letzten Runde auch noch den ersten Platz, spielten voll auf Sieg und wurden mit vollen Punkten belohnt. Stefan behielt dadurch die Nase vorn. Gruppenübergreifend ein einzigartiger Triumph für das „Wiehl-Team“ mit kombinierten 13 Punkten von 14 möglichen!

Abschlusstabelle Gruppe A und Gruppe B


Im Vereinspokal kam es im Halbfinale zum Duell der Giganten zwischen Gunnar und Auch-Diesen-Titel-Verteidiger Nico. Doch auch in diesem Wettbewerb durfte dieses Jahr mal jemand anderes sich in die Siegerliste eintragen. „Whichi“ ging als Sieger hervor. Das zweite Halbfinale brachte den „Spielautomaten-Clasico“: Horst und Jürgen lieferten sich ein verbissenes Dreifach-Duell (Glücksspiel, Schach und Dauerlauf), welches nach dramatischen Verlauf dann auch noch in die Verlängerung ging. Remis in der ersten Partie. Der Schnellschach-Stichkampf ging an Horst.

Vergangenen Donnerstag stieg dann das große Finale: Horst lieferte einen großen Kampf und kratzte in der regulären Partie an der Sensation, doch es fehlte im entscheidenden Moment der Killerinstinkt. Im Schnellschach zeigte Gunnar dann seine ganze Klasse und holte eiskalt zum dritten Mal in seiner Karriere den Pokal. Im Spiel um Platz 3 feierte Jürgen noch einen Achtungserfolg gegen Nico.

Vereinspokal Ergebnisse

Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch!

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